Newsletter 2026-10

Liebe Freund*innen,

die vergangenen Wochen haben gezeigt, wie wichtig eine starke demokratische und progressive Stimme in unserer Region bleibt. Die Entwicklungen rund um die Oberbürgermeisterwahl in Aue-Bad Schlema machen deutlich: Wir müssen sichtbar, aktiv und solidarisch bleiben. Unser Nachbar-Kreisverband hat auf Instagram dazu ein Gedicht veröffentlicht, das ein Mensch aus dem Erzgebirge nach dem 1. Wahlgang geschrieben hat. Das Beitragsbild zu diesem Newsletter enthält die letzten vier Zeilen des Textes. Der 2. Wahlgang findet am 7. Juni statt.

Gerade jetzt kommt es darauf an, Menschen zusammenzubringen statt sich gegenseitig zu schwächen. Denn wir erreichen mehr, wenn wir gemeinsam für Demokratie, Klimaschutz und ein gutes Miteinander eintreten.

Dass wir vor Ort aktiv sind, zeigen auch die vielen Aktionen und Gespräche der letzten Wochen – vom Stadtradeln über Bürgerdialoge zum Thema Energie bis zu Veranstaltungen im ganzen Landkreis.

Danke an alle, die sich einbringen und mit uns Haltung zeigen.

Jenny Bück und Jörg Banitz
Eure Sprecher*innen im KV Zwickau

Rückblick

Die GRÜNE JUGEND Zwickau traf sich am 12.05.2026 zu einem digitalen Vernetzungstreffen auf unserem Discord-Server

In einer Runde, an der auch ein neuer Interessent teilnahm, wurden aktuelle politische Entwicklungen auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene sowie anstehende Ereignisse in Zwickau diskutiert. Im Mittelpunkt standen dabei die Fragen, wo junge Menschen politisch lauter werden sollten, wie man problematischen gesellschaftlichen Trends aktiv etwas entgegensetzen kann und bei welchen Terminen vor Ort eine Beteiligung sinnvoll ist.

Zudem wurde über die digitale Aufstellung gesprochen: Während der bisherige Instagram-Account vor technischen Schwierigkeiten steht, kommt die Überarbeitung der Website gut voran. Wer sich für die Arbeit der GRÜNEN JUGEND Zwickau interessiert und einmal unverbindlich bei einem Treffen reinschauen möchte, kann sich per E-Mail an zwickau@gj-sachsen.de wenden.

Unter dem Motto „Für wen ist unsere Stadt gebaut?“ fand am 20. Mai unsere FLINTA*-Fahrradtour im Rahmen des Stadtradelns statt. Gemeinsam ging es vom Stadtpark in Limbach-Oberfrohna über Niederfrohna, Kaufungen und Bräunsdorf.

Neben dem gemeinsamen Kilometer-Sammeln zum vorletzten Tag des Stadtradelns stand vor allem der Austausch über Mobilität im Alltag im Mittelpunkt. Schnell wurde deutlich: Alle Teilnehmerinnen waren mit viel Engagement beim Stadtradeln dabei – auch wenn die Vereinbarkeit von Familie, Alltag und vielen Fahrradstrecken oft herausfordernd ist. Besonders dann, wenn Kinder oder Angehörige krank werden, geraten Planung und Mobilität schnell an Grenzen.

Im Gespräch zeigte sich außerdem, dass Frauen im Alltag häufig viele kurze Wege zurücklegen – zwischen Einkaufen, Care-Arbeit, Schule, Terminen und Arbeit. Dafür braucht es sichere und alltagstaugliche Infrastruktur. Genannt wurden unter anderem der Wunsch nach mehr für den Radverkehr geöffneten Einbahnstraßen, besserer Ausschilderung und mehr Rücksicht durch Autofahrer*innen.

Trotz der politischen Themen kam das gemeinsame Radfahren natürlich nicht zu kurz: Wir entdeckten neue Wege rund um Limbach-Oberfrohna, die sicher nicht zum letzten Mal gefahren wurden.

Den entspannten Abschluss fand die Tour bei einem gemeinsamen Getränk im Café Meyers.

Die wichtigsten Themen waren diesmal eine Nachbetrachtung der April-Sitzung des Zwickauer Stadtrats, die Vorschau auf dessen Mai-Zusammenkunft sowie ein Ausblick ins OB-Wahljahr 2027.

Hauptgegenstand der April-Ratssitzung war eine Liste mit Sparmaßnahmen bzw. mit Vorschlägen zur Generierung von Mehreinnahmen, die die zu erwartenden Haushaltsdefizite der kommenden Jahre auf ein handhabbares Maß drücken soll. Um mehr als 46 Millionen Euro sollten nach dem ursprünglichen Vorschlag der Verwaltung die Finanzlücke bis 2029 vermindert werden. Nachdem die Grundsteuer B nun doch nicht erhöht werden soll, vermindert sich dieser Betrag um ca. 3,5 Mio. €. Zudem ist nicht zu erwarten, dass sich alle Maßnahmen wie geplant umsetzen lassen. Dennoch werden praktisch alle Zwickauerinnen und Zwickauer und auch die Verwaltung selbst von spürbaren Zumutungen betroffen sein. Um dafür eine gewisse Akzeptanz zu erreichen, hatten sich die Fraktionen im Vorfeld auf einen Erörterungsprozess verständigt, bei dem alle Einzelvorschläge diskutiert und abgewogen werden sollten. Im Ergebnis sollte eine von einer großen politischen Mehrheit getragene Herangehensweise zur Erhaltung der finanziellen Handlungsfähigkeit der Stadt Zwickau stehen. Letztlich ist dies auch ansatzweise gelungen, obwohl die Fraktion AfD und einige Vertreter der BfZ ausscherten. Wer sich die Fernsehaufzeichnung der Ratssitzung ansieht bekommt ein Lehrstück des verantwortungslosen Handelns der „Alternativen“ geboten. Schuld an aller Misere seien die „Altparteien“, die Klimahysterie und natürlich die Flüchtlinge, während man selbst Haushaltsverbesserungsvorschläge in Millionenhöhe unterbreitet habe. Nur erwiesen sich letztere als entweder in Wirklichkeit von der Verwaltung oder anderen Akteuren ersonnen bzw. als vollkommen unrealistisch in der Umsetzung. Aber natürlich wird man nach dem verweigerten Kompromiss nun behaupten, dass man die Guten seien, die die Zumutungen für die Bürgerinnen und Bürger nicht akzeptieren. Dies ist boshafte Scharlatanerie in Reinkultur, auf die in ihrer Orientierungs- und gefühlten Einflusslosigkeit leider viele Menschen hereinfallen. Ungeachtet dessen sollten wir uns die Maßnahmeliste was deren Umsetzung anbelangt noch mal gründlich vornehmen. In gar nicht so wenigen Punkten erscheint nämlich die Verringerung negativer Folgen durch kreatives Handeln durchaus möglich.

Die Ratssitzung am 28. Mai dürfte weit weniger brisant werden, als die im April. Alle Vorlagen und Anträge fanden in den vorberatenden Ausschüssen große Mehrheiten. Am bedeutsamsten ist sicherlich die Bestätigung des kommunalen Wärmeplans für die Stadt Zwickau. Darin werden nach einer umfangreichen Evaluation die Vorranggebiete für die einzelnen Arten der Wärmeversorgung ausgewiesen. Allerdings ist dies keine verbindliche finale Lösung, sondern lediglich eine wichtige Arbeitsgrundlage für die zukünftige Ausgestaltung des Heizens in Zwickau im Zuge der auch hier zu erreichenden CO2-Neutralität. Zudem geht es u. a. um den Vorhabenbeschluss „Sanierung Rudolf-Weiß-Schule und Errichtung Einfeldsporthalle“ in Marienthal. Dieses schon lange angestrebte Bauvorhaben wird immerhin einen Umfang von 15,8 Mio. € haben und ist nur mit ca. 60 % in Aussicht stehender Fördermittel zu stemmen. Wie immer ist die gesamte Tagesordnung dem Ratsinformationssystem der Stadt Zwickau zu entnehmen.

Angesprochen wurde schließlich noch die 2027 stattfindende Oberbürgermeisterwahl in Zwickau. Nicht zuletzt wegen ihrer klaren Haltung gegen Populismus und Rechtsextremismus hat sich Constance Arndt bei uns Sympathien erworben. Aber natürlich heißt das nicht, dass es keine grüne Kandidatur geben sollte. Die Thematik ist es sicher wert, nach der Sommerpause im Kreisverband diskutiert zu werden.

So, das war’s in aller Kürze. Kommt gerne nächstes Mal zahlreich vorbei – das Diskutieren lohnt sich.

Am Donnerstag, den 21.05.2026, hieß es für den Grünen Stammtisch: „goes Rathaus“. Gemeinsam besuchten wir die Einwohnerversammlung der Stadt Zwickau, bei der insbesondere die kommunale Wärmeplanung im Mittelpunkt stand.

Für uns war das ein wichtiger Termin, denn die zukünftige Wärmeversorgung betrifft alle Bürger*innen – ökologisch, sozial und wirtschaftlich. Vorgestellt wurden der aktuelle Stand der Planungen sowie mögliche Perspektiven für eine klimafreundliche und zukunftssichere Wärmeversorgung in unserer Stadt.

Dabei zeigte sich schnell: Es gibt weiterhin großen Gesprächs- und Klärungsbedarf. Besonders die technische Umsetzung der angedachten Lösungen sowie eine nachvollziehbare und transparente Kommunikation gegenüber den Bürger*innen waren zentrale Punkte unserer Nachfragen und Diskussionen.

Der Abend hat deutlich gemacht, wie wichtig es ist, die Wärmeplanung nicht nur politisch zu begleiten, sondern auch kritisch-konstruktiv mitzugestalten. Der Grüne Stammtisch wird das Thema weiterhin aufmerksam verfolgen und sich für transparente, praktikable und nachhaltige Lösungen für Zwickau einsetzen.

Vorschau

Kaffee und Tee sind vorbereitet, der Kuchen duftet verheißungsvoll – jetzt fehlst nur noch du für die perfekte Mischung aus Genuss, guten Gesprächen und einer kleinen Auszeit vom Alltag. 

Bei „Kaffee oder Grüntee“ darf mit Charme und Augenzwinkern locker und entspannt, ehrlich und ohne feste Themen über alles gesprochen werden: Politik, Alltag, Ideen oder einfach das Leben!

Wir freuen uns auf Dich!

Wann? Dienstag, 26.05.2026

📅 Dienstag, 26.05.2026
🕒 15:00 Uhr
📍 Grünes Büro Zwickau
,
Innere Schneeberger Straße 16
08056 Zwickau

Austausch – Updates – Nächste Schritte

Anne und André laden zum Treffen der Regionalgruppe Werdau ein.

Ihr wollt dabei sein, wenn es darum geht aktuelle Themen zu besprechen, Klartext zu reden und Ideen für die nächsten Aktionen zu sammeln?

Dann meldet euch an: info@gruenes-buergerbuero-zwickau.de

📅 Dienstag, 26. Mai 2026
🕒 17:30 – 19:00 Uhr
📍 Wird nach Anmeldung mitgeteilt

Diesmal mit besonderen Gästen:

KV Sprecherin Jenny Bück & KV Sprecher Jörg Banitz 

Einfach anmelden und vorbeikommen, mitdenken, mitmachen. Jede Stimme zählt. 

Wir bauen, schrauben, pflanzen und lassen es gemeinsam grün werden!

Die Holzwerkstatt vom Lebenshof Waldenburg hat einen Kräuterkistenbausatz entwickelt. Diesen werden wir unter Anleitung von Jana Pistorius zusammenbauen und bepflanzen.

Zwischen Erde, Holz und frischen Kräutern wächst an diesem Abend vielleicht nicht nur ein kleiner Garten in der Kiste, sondern auch ein bisschen Sommerglück. Komm vorbei, pack mit an und nimm dein Stück Natur mit nach Hause.

Eine Anmeldung ist erforderlich unter info@gruenes-buergerbuero-zwickau.de.

📅 Donnerstag, 04. Juni 2026
🕒 19:00 Uhr
📍 Pfarrgrund 3, Waldenburg

Moderation: Jenny Bück

Wer eine Fahrgemeinschaft anbieten oder nutzen möchte, gibt bitte eine kurze Rückinfo. Abfahrt in Zwickau ist 18:10 Uhr vorm Grünen Büro.

Unter dem Motto „OSTKONGRESS 2026 – Nah am Menschen, stark im Wandel.“ wollen wir vom 26. – 28. Juni 2026 in Sassnitz auf Rügen die positiven Entwicklungen in den Mittelpunkt stellen, die die ostdeutschen Regionen in den vergangenen Jahren gestärkt haben, und diskutieren, was wir daraus lernen können.

Gemeinsamkeit ist unser Fokus: Wir wollen diskutieren, wie wir bei allen Unterschieden und Herausforderungen einen gemeinsamen Weg in eine gute Zukunft entwickeln können.  

Von Freitagnachmittag bis Samstagabend gibt es Diskussionen, Workshops, Kultur und Musik – für Bündnisgrüne, Freund*innen, Interessierte und alle, die dabei sein wollen. Am Samstag laden wir zusätzlich zu einem Markt der Möglichkeiten in den Hafen von Sassnitz ein, auf dem sich Initiativen und Verbände aus den Regionen mit ihrer Arbeit vorstellen und zum Kennenlernen und Vernetzen einladen. Am Sonntag findet der Länderrat statt.

Für die Teilnahme am Ostkongress entfällt eine Tagungspauschale von 15,00 €/10,00 € mit Ermäßigung (Auszubildende, Studierende, Schüler*innen, Arbeitslose). Die Teilnahme am Länderrat (unserem kleinen Parteitag) ist kostenlos. In der Tagungspauschale inbegriffen sind die Teilnahme am Programm sowie Getränke (Wasser, Kaffee, Tee und Säfte) in den Kongressräumen. 

Weitere Infos und Anmeldung:

Neues aus dem Landtag

Am 13. Mai 2026 brachten Katja Meier und Valentin Lippmann im Sächsischen Landtag den Antrag „Sicherheit, Sensibilität und verlässliche Zusammenarbeit bei Christopher-Street-Days in Sachsen stärken“ (Drs 8/6296) ein, der leider abgelehnt wurde. Mit dem Anfang März eingereichten Vorstoß sollte der Schutz von Christopher-Street-Days durch Polizei und Behörden verbessert werden – denn CSDs sind als Reaktion auf staatliche Gewalt gegen queere Menschen entstanden und kämpfen seitdem für Gleichberechtigung und gegen Ausgrenzung. Beide Formate, Umzüge wie Straßenfeste, sind hochpolitisch.

Hintergrund ist die skandalöse Entscheidung der Landesdirektion Sachsen, dem CSD Dresden die Eigenschaft als politische Versammlung abzusprechen. Dadurch muss nur der Umzug als Versammlung gelten, nicht jedoch das begleitende Straßenfest – mit der Folge, dass Veranstalter:innen die Kosten für Sicherheit und Reinigung selbst tragen müssen. Eine klare politische Steuerung von oben, die wir scharf kritisieren: Wer queere Sichtbarkeit angreift, greift die Zivilgesellschaft an.

Unsere Kernforderungen bleiben aktuell: die Anerkennung aller CSDs als politische Versammlungen, eine verlässliche Zusammenarbeit zwischen Behörden und Veranstalter:innen, die Sensibilisierung von Sicherheitskräften sowie finanzielle und logistische Unterstützung durch den Freistaat. Wir lassen nicht zu, dass queere Menschen und ihre Kämpfe für Gleichberechtigung in Sachsen allein gelassen werden.

Neues aus Zwickau

In Zwickau findet vom 21. Mai bis 9. Juni 2026 die Wahl zum neuen Jugendbeirat statt. Wahlberechtigt sind alle 14- bis 23-Jährigen, die am 9. Juni 2026 zwischen 14 und 23 Jahre alt sind (also zwischen dem 10. Juni 2002 und dem 9. Juni 2012 geboren wurden) und seit mindestens drei Monaten ihren Hauptwohnsitz in Zwickau haben. Insgesamt dürfen 7.976 junge Zwickauer:innen ihre Stimme abgeben.

Die Wahl läuft online ab: Mit dem Link oder QR-Code auf der Wahlbenachrichtigung gelangt man zur Wahlplattform, wo man sich mit einem persönlichen Code einloggt. Jede wahlberechtigte Person hat eine Stimme, die sie einer von 14 Kandidat:innen geben kann.

Noch keine Wahlbenachrichtigung erhalten? Dann schnell prüfen, ob die Voraussetzungen erfüllt sind, und beim Wahlbüro melden (E-Mail: jugendbeirat@zwickau.de oder Telefon: 0375 834060).

Wer Unterstützung braucht, kann das öffentliche Wahlbüro im Amt für Familie, Schule und Soziales (Mariengäßchen 2, 5. Stock, Zimmer 5.11) besuchen. Es ist während des Wahlzeitraums dienstags von 9 bis 12 und 13 bis 18 Uhr sowie donnerstags von 9 bis 12 und 13 bis 15 Uhr geöffnet. Die Kandidat:innen werden auf www.zwickau.de/jugendbeirat vorgestellt. Am 30. Mai beantworten sie beim „Viele Wege Festival“ Fragen der Wähler:innen.

Das Wahlergebnis wird am 9. Juni gegen 18:15 Uhr öffentlich bekannt gegeben. Die neun Gewählten sowie die Nachrücker:innen bilden die Vorschlagsliste, aus der der Stadtrat den Jugendbeirat offiziell wählt.

Die Gleichstellungs- und Ausländerbeauftragte des Landkreises Zwickau, Birgit Riedel, lädt herzlich ein, sich an den Interkulturellen Wochen im Zeitraum vom 19. September bis 4. Oktober 2026 zu beteiligen. Unter dem Motto „dafür!“ soll ein friedliches Zusammenkommen der Menschen in unserem Landkreis ermöglicht und gefördert werden.

Die Aktionswochen sollen dazu beitragen, dass sich die unterschiedlichsten Menschen offen begegnen, ins Gespräch kommen und ihre individuellen Geschichten gegenseitig kennenlernen – um gemeinsam ein friedliches Zusammenleben in unserem Landkreis zu fördern.

Das Motto „dafür!“ steht:

  • Für Dialog und den Abbau von Vorurteilen.
  • Für das Grundrecht aller Menschen, frei zu leben ohne Gewalt.
  • Für Zusammenhalt, gegenseitige Unterstützung und Barmherzigkeit den Schwachen gegenüber, um die Gesellschaft zu stärken.
  • Für Menschlichkeit.

Wer Projekte oder Veranstaltungen anlässlich der Interkulturellen Wochen plant, die im genannten Zeitraum stattfinden, kann diese mittels ausgefülltem Anmeldeformular bis zum 7. Juli 2026 an gleichberechtigt@landkreis-zwickau.de senden.

Die Veranstaltungen werden dann in einem digitalen Programmheft für unseren Landkreis veröffentlicht.
Plakate und Postkarten zum Thema sind im Büro für Chancengleichheit erhältlich.

Weitere Infos gibt es hier:

Die Anmeldung der Schulanfänger für das Einschulungsjahr 2027 erfolgt vom 24. bis 28. August 2026, wobei die Bebelschule persönliche Termine anbietet und andere Schulen (z. B. Adam-Ries-Schule, Schule am Windberg) eine postalische Anmeldung vorsehen.

Neu hinzugekommen ist die digitale Anmeldung, die sachsenweit vom 1. August bis 15. September 2026 über den Link https://schule.sachsen.de/gs-anmeldung möglich ist. Diese Option gilt unter bestimmten Voraussetzungen, wie einer Wohnanschrift in Sachsen und übereinstimmenden Meldeadressen von Eltern und Kind. Bei Fragen zur digitalen Anmeldung kann ab dem 22. Juni 2026 das Postfach digitale-schulanmeldung@lasub.smk.sachsen.de kontaktiert werden.

Weitere Infos:

Grüne Empfehlung – was wir lesen, hören, schauen

Die Amadeu-Antonio-Stiftung hat zunächst für internen Gebrauch an einem möglichen Szenario für einen Wahlsieg der Blauen in Sachsen-Anhalt geforscht. Als sie das Ergebnis auswertete, hat sie entschieden, die Forschungsergebnisse zu veröffentlichen. Aus dem Newsletter der Stiftung:

„Bürgerwehren, Massenabschiebungen, unbedingte Loyalität: Die AfD macht keinen Hehl aus ihren Plänen, sollte sie die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gewinnen. Am 6. September könnte zum ersten Mal seit 1945 eine rechtsextreme Partei Regierungsmacht bekommen. Eine AfD-Landesregierung ist eine handfeste Bedrohung für demokratische Institutionen, den Rechtsstaat und viele Bürger*innen von Sachsen-Anhalt. […]

Ausführlich zeigen wir hier, was genau unter einer AfD-Landesregierung droht. Wie Institutionen ausgehöhlt, Engagement zerstört und Menschen eingeschüchtert werden. Eigentlich wollten wir dieses Dokument nur intern nutzen – aber als es fertig wurde, war […] klar, dass viel mehr Menschen davon wissen müssen. Denn wenn die Bedrohung greifbar ist, können wir uns besser darauf vorbereiten – und dagegenhalten.

Darum zeigt unser Szenario auch konkrete Handlungsoptionen auf, wie sich Politik und Engagierte vorbereiten und schützen können. […]“

Das Szenario inklusive Handlungsempfehlungen ist hier zu finden:

Sonstiges

Mehr als nur eine technische Frage!

Welche Vorteile, bringt eine Wärmeplanung für kleine und mittlere Gemeinden? Was beinhaltet eine Wärmeplanung? Wie startet man eine Wärmeplanung und wie läuft sie ab? Was kostet das, und wie lange dauert die Erstellung? Wer sollte bei der Erstellung des Wärmeplans mitreden? Wie organisiert man Akzeptanz in der Bevölkerung, dem Gemeinderat und der Verwaltung für das zukunftsweisende Konzept?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Webinar mit dem Ziel, Kommunalpolitiker*innen, Verwaltungsmitarbeitende und interessierte Bürger*innen aus kleinen und mittleren Kommunen fit zu machen für die Diskussion über die Wärmeplanung bei sich vor Ort. Denn: Kleine und mittlere Kommunen (100.000 – 10.000 Einwohnende) müssen laut Gesetz ihre Wärmeplanungen bis zum 30. Juni 2028 erstellen. Viele von ihnen haben jedoch bisher noch nicht damit begonnen. Und: Wärmeplanung ist mehr als eine rein technische Frage, es geht auch um Akzeptanz, Kooperationen und Kommunalpolitik.

Das Grüne Forum Selbstverwaltung bietet diese Online-Veranstaltung an und hat als Experten und Diskutanten eingeladen:
• Dr. Dorian Holtz von Theta Concepts, ein bundesweit erfahrenes Beratungsunternehmen aus Rostock, um über ihre Herangehensweise und Erfahrungen mit Wärmeplanungen für Kommunen zu berichten.
• Jörg König, Mitarbeiter des Landesverband Erneuerbare Energien e.V. (LEE M-V) und Bürgerschaftsmitglied in Greifswald, um einen Überblick über den Stand der Wärmeplanungen in M-V zu geben und über konkrete Erfahrungen in Greifswald zu berichten.

📅 Donnerstag, 28. Mai 2026
🕒 18:30 – 20:30 Uhr
👩🏻‍💻 online

Weitere Infos und Anmeldung:

PRÜF steht für „Prüfung Rettet Übrigens Freiheit!“ und wir haben nur eine Forderung:

„Alle Parteien, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall oder gesichert rechtsextrem eingestuft werden, sollen durch das Bundesverfassungsgericht überprüft werden.“

Dafür demonstrieren wir jeden Monat am zweiten Samstag in den Hauptstädten der Bundesländer.

Am 09. Mai fand das 1. Mal eine PRÜF-Demo in Dresden statt. Am 13. Mai findet die nächste statt und ihr seid alle dazu eingeladen mit zu demonstrieren.

📅 Samstag, 13. Juni 2026
🕒 14:00
📍 Theaterplatz, Dresden

Von Nico Semsrott geprüft und für gut befunden!

In der Reihe „Mein Mandat und ich“ bietet der DAKS eine Weiterbildung an für alle, die Mitglied im Jugendhilfeausschuss sind oder es werden möchten, neu im Ausschuss sind und Orientierung suchen, die eigene Rolle klarer verstehen und wirksamer handeln wollen oder grüne Inhalte in der Jugendhilfe stärker verankern möchten.

Die Veranstaltung vermittelt Grundlagenwissen zu Aufgaben, Rechten und Abläufen des Jugendhilfeausschusses und zeigt, wie politische Gestaltung im Zusammenspiel von Verwaltung, freien Trägern und Politik konkret gelingt. Neben fachlichem Input gibt es Raum für Austausch, Praxisbeispiele und die Arbeit an typischen Herausforderungen aus dem Ausschussalltag.

Referentin ist Kathleen Kuhfuss, die selbst viele Jahre auf kommunaler Ebene und Landtagsebene in der Politik in Sachsen zum Thema aktiv war.

📅 Donnerstag, 18. Juni 2026
🕒 18:00 – 20:00 Uhr
👩🏻‍💻 online

Weitere Infos und Anmeldung:

Ein aromatischer Spargelsud lässt sich leicht aus den Schalen und holzigen Enden von weißem Spargel zubereiten. Für etwa 400 Milliliter Spargelsud benötigst du:

  • Schalen und holzige Enden von ½  kg weißem Bio-Spargel (die Stangen vor dem Schälen gründlich waschen)
  • 500 ml Wasser
  • ½ TL Salz
  • optional 1 TL Zucker (neutralisiert Bitterstoffe)
  • optional 1 TL Butter, Margarine oder Rapsöl (bindet und verstärkt die feinen Aromen)

So wird der Spargelsud hergestellt: Spargel-Enden klein schneiden und zusammen mit Spargelschalen in einen Topf geben. Kaltes Wasser dazugeben, Salz und optional Zucker und Fett hinzufügen. Kurz aufkochen und für weitere 15 Minuten auf niedriger Stufe leicht köcheln lassen. Nicht zu lange kochen, sonst wird der Sud bitter. Den Sud durch ein Sieb abgießen und auffangen. Die Spargelreste sanft ausdrücken, um nichts zu verschwenden.

Quelle: https://www.smarticular.net/spargelschalen-verwerten-spargelsud-selber-machen/
Copyright © smarticular.net

Termine

  • 26.5. / 15:00 / Kaffee oder Grüntee / Grünes Büro Zwickau
  • 26.5. / 17:30 / Treffen der Regionalgruppe Werdau / Ort wird nach Anmeldung bekannt gegeben
  • 02.6. / 18:00 / Vorstandssitzung / Grünes Büro Zwickau
  • 04.6. / 19:00 / Women after Work Lounge / Lebenshof Waldenburg, Pfarrgrund 3